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The Swiss franc: Still a safe haven?
Karin Schulthess untersucht in ihrer Maturaarbeit «The Swiss franc: Still a safe haven?», ob der Schweizer Franken in Krisenzeiten immer noch als «safe haven» genutzt wird. Als «safe haven» wird eine Währung bezeichnet, wenn sie als sichere Anlage gilt, welcher sich die Anleger in Krisenzeiten zuwenden. Durch diese verstärkte Nachfrage wertet sich eine «safe haven» Währung in Krisenzeiten auf. In einem ersten Teil beschreibt die Autorin die Ursachen, die den Schweizer Franken zu einer «safe haven» Währung gemacht haben. Um die Hauptfrage zu beantworten, untersucht sie die Entwicklung wichtiger ökonomischer Indikatoren in den letzten Jahren und führt Experteninterviews. Die stabilen wirtschaftlichen Verhältnisse, das grosse Vertrauen in den Finanzplatz und die solide Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank sind dafür verantwortlich, dass in Krisensituationen in den Schweizer Franken investiert wird. Die Schlussfolgerung ist, dass der Schweizer Franken nach wie vor ein sicherer Hafen ist.
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:Gymnasiale MaturaarbeitAutorenschaft:EinzelprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Kantonsschule Oerlikon ZürichVerantwortliche Lehrperson:Sven Ruoss

Kommentar aus fachlicher Sicht
Die Autorin untersucht mithilfe dreier verschiedener Methoden, ob der Schweizer Franken immer noch eine «safe haven» Währung ist. Diese Aufgabe bewältigt sie, indem sie zeigt, welche Voraussetzungen dazu vorliegen müssen. Danach überprüft sie, ob diese Voraussetzungen beim Schweizer Franken nach wie vor zutreffen. Die sinnvoll aufgebaute Argumentation und die daraus folgenden Schlussfolgerungen haben Hand und Fuss. Die ökonomische Denkweise ist gut zu erkennen.