Schweizerische Nationalbank

  • Der Finanzausgleich

    Karin Tettamanti und Adrian Tschopp untersuchen in ihrer interdisziplinären Projektarbeit «Der Finanzausgleich», wie der Finanzausgleich zwischen Bund und Kantonen funktioniert. Dabei interessiert sie insbesondere, inwiefern der neue Finanzausgleich falsche Anreize setzt. Denkbar wäre beispielsweise, dass einzelne Kantone verleitet werden, ihre Ausgaben zu erhöhen, um höhere Beiträge zu erhalten. Zuerst fassen die Autoren die historische Entwicklung und die Ziele des Finanzausgleichs zusammen. Im Hauptteil widmen sie sich der genauen Ausgestaltung des 2008 eingeführten neuen Finanzausgleichs. Dabei zeigen sie für vier Kantone, wie der Ressourcenausgleich und der Lastenausgleich berechnet werden. Sie kommen zum Schluss, dass der neue Finanzausgleich dem alten überlegen ist und weniger Fehlanreize beim Investitionsverhalten der Kantone setzt.

    Kommentar aus fachlicher Sicht

    Die beiden Autoren geben einen umfassenden Überblick über den neuen Finanzausgleich und untersuchen, inwiefern er besser abschneidet als sein Vorgänger. Sie erklären sehr detailgenau die Ausgestaltung und Funktionsweise dieses Ausgleichs zwischen Bund und den Kantonen. Der Schlussteil mit den Vor- und Nachteilen des neuen Finanzausgleichs und der Beantwortung ihrer aufgeworfenen These fällt hingegen etwas kurz aus.

    Kategorie:Kategorie 2
    Thema:Offenes Thema
    Art der Arbeit:Interdisziplinäre Projektarbeit
    Autorenschaft:Gruppenprojekt
    Schultyp:Kaufmännische Berufsfachschule
    Schule:Kaufmännisches Bildungszentrum Zug
    Verantwortliche Lehrperson:Toni Camenzind