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Das landwirtschaftliche Einkommen
Tamara Steffen untersucht in ihrer Maturaarbeit «Das landwirtschaftliche Einkommen 1992-2000-2007», wie sich das durchschnittliche Einkommen der Schweizer Landwirte in den letzten 15 Jahren verändert hat. In ihrer Analyse vergleicht sie die Entwicklungen des Rohertrags, der Fremdkosten und des betrieblichen Hauptergebnisses. In den letzten 15 Jahren fanden grosse Anpassungen in der Schweizer Landwirtschaft statt. Landwirte erwirtschaften einen immer grösseren Teil ihres Einkommens aus ausserlandwirtschaftlichen Tätigkeiten und auf das Sinken des Milchpreises wurde mit einer grösseren Tierhaltung reagiert. Die Direktzahlungen sind seit 1992 stark angestiegen und machen einen immer grösseren Anteil des Einkommens aus. Aufgrund der tieferen Einnahmen und der gestiegenen Produktionskosten wären viele Betriebe ohne die Direktzahlungen heute nicht mehr überlebensfähig.
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:Gymnasiale MaturaarbeitAutorenschaft:EinzelprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Kantonsschule SeetalVerantwortliche Lehrperson:Barbara Estermann, Silvan Keller (Co)

Kommentar aus fachlicher Sicht
Die Autorin analysiert die Ertrags- und Kostenentwicklung eines durchschnittlichen Landwirts sehr detailgenau. Interessant ist der hypothetische Vergleich am Beispiel eines 1992 aufgegebenen Betriebs, was dieser Betrieb im Jahre 2007 erwirtschaftet hätte. Positiv hervorzuheben ist die grosse Eigenleistung bei der Aufbereitung der Zahlen und deren Auswertung. Wünschenswert wäre gewesen, zusätzlich aufzuzeigen, mit welchen Massnahmen und Anpassungen die Landwirte auch in Zukunft ihren wirtschaftlichen Erfolg sichern könnten.