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Das Schweizer Bankgeheimnis unter Beschuss – Quo Vadis?
Der tiefgreifende Konflikt zwischen der UBS und der amerikanischen Steuerbehörde sowie die Steuerdiskussionen in der OECD sind nur zwei von Luca Strebel angesprochene Entwicklungen, die darauf schliessen lassen, dass «Das Schweizer Bankgeheimnis unter Beschuss» steht. Die öffentlich geführten Debatten um das Bankgeheimnis bewogen den Autoren dazu, sich in seiner Maturaarbeit vertieft mit der Geschichte dieser spezifischen schweizerischen Gesetzgebung zu beschäftigen. Die Betrachtung setzt mit Beginn des 20. Jahrhunderts ein und wird bis in die Gegenwart fortgesetzt. Dabei geht der Autor vertieft auf ausgewählte Entwicklungen ein und streicht kritische Wendepunkte hervor. Zusätzlich dazu liefert eine eigens aufgesetzte Befragung Hinweise auf die unterschiedlichen Meinungen in der Schweiz zum umstrittenen Gesetzesartikel.
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:Gymnasiale MaturaarbeitAutorenschaft:EinzelprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Kantonsschule SolothurnVerantwortliche Lehrperson:Patrick Schuster

Kommentar aus fachlicher Sicht
Der Autor greift mit der Thematisierung des Bankgeheimnisses einen heiss diskutierten Gegenstand auf und bearbeitet diesen weitgehend auf überzeugende Weise. Wie unterschiedlich dabei das Bankgeheimnis wahrgenommen wird, zeigt das aufschlussreiche Kapitel zur Meinung «aus dem Volk» wie auch jener der Experten aus Wirtschaft und Politik. Der Vollständigkeit halber hätte man sich zusätzlich auf Aspekte der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung beziehen können, um so gewissen fragwürdigen Entwicklungen des Bankgeheimnisses auch positive Grundprinzipien entgegenstellen zu können.