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Die UBS-Krise
Patrick Steiner und Sandro Reichlin geben in ihrer Maturaarbeit «Die UBS-Krise» einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse beim grössten Schweizer Finanzinstitut in den Krisenjahren 2007 bis 2009. Dabei richten sie das Augenmerk auf die Sparte der Investmentbank, deren riskante Tätigkeit in den USA für die grossen Verluste – sowohl finanziell als auch im Vertrauen der Kunden – verantwortlich ist. Die beiden Autoren erläutern Vision und Strategie, welche die UBS in ihrem US-Geschäft verfolgte und thematisieren dabei die Problematik der Mentalitätsunterschiede zwischen der Schweiz und den USA. Sie kommen zum Schluss, dass eine überrissene Wachstumsstrategie, die Amerikanisierung der UBS sowie die Folgen des Herdentriebs einen bedeutsamen Beitrag zur existenzbedrohenden Krise der UBS lieferten.
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:Gymnasiale MaturaarbeitAutorenschaft:GruppenprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Kantonsschule Kollegium SchwyzVerantwortliche Lehrperson:Knaack Urs

Kommentar aus fachlicher Sicht
Die beiden Autoren haben sich über einen längeren Zeitraum mit der komplexen Welt der Finanzen und der UBS in der Krise intensiv auseinandergesetzt. Während sie sich für die Analyse mehrheitlich auf zwei zu diesem Thema erschienene Bücher stützen, wird die Arbeit durch die verschiedenen Perspektiven der vier interviewten Experten und eine Mitarbeiterumfrage bereichert. Aus ökonomischer Sicht wäre es spannend, zusätzlich mit Hilfe eines Lehrbuchs einige der Finanzkrise zu Grunde liegenden ökonomischen Prinzipien zu erläutern, sowie die vielen technischen Begriffe in einem Glossar zu sammeln und zu erklären.