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Konsumverhalten der Haushalte
Krise – welche Krise? Zumindest bei den Kunden von Migros, Coop und Co. ist der grosse Nachfrageeinbruch ausgeblieben, so das Ergebnis von Vlora Ramadans Maturarbeit «Konsumverhalten der Haushalte». Um die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Konsum von Gütern des täglichen Bedarfs und der Unterhaltungsmedien zu untersuchen, hat sie Filialleiter sowie Besucher von Supermärkten über die Kaufgewohnheiten vor und während der Krise der Jahre 2008 und 2009 befragt. In den Antworten widerspiegeln sich Reaktionen auf die Wirtschaftskrise, aber auch allgemeine Konsumtrends: Eingekauft wird zwar nicht weniger, aber doch preisbewusster. In den Umsätzen der von der Autorin untersuchten Warenhäuser zeigt sich die Tendenz, dass Konsumenten vermehrt auf preisgünstige Produktlinien umsteigen, allerdings nur in geringem Ausmass.
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:Gymnasiale MaturaarbeitAutorenschaft:EinzelprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Kantonsschule SolothurnVerantwortliche Lehrperson:Roberto Conti

Kommentar aus fachlicher Sicht
Vlora Ramadan hat für ihre Maturarbeit eine Befragung durchgeführt, die qualitative und quantitative Fragen umfasst. Die Analyse der Befragung basiert auf der Berechnung von Prozentanteilen aus den Antworten. Dank der grafischen Darstellung ist sie gut nachvollziehbar. Einleitend werden die Theorien des homo oeconomicus und die Maslowsche Bedürfnispyramide vorgestellt. Die theoretischen Ausführungen sind in sich stimmig, allerdings könnten sie im Bezug auf die Studienergebnisse noch näher diskutiert werden.