Schweizerische Nationalbank

  • Keynes und die Konjunkturpakete

    In seiner Maturaarbeit «Keynes und die Konjunkturpakete» befasst sich Bastien Menninger mit dem Nutzen der Schweizer Konjunkturpakete. Der Ökonom John Maynard Keynes war der Meinung, dass der Markt in Wirtschaftskrisen versagt. Aus diesem Grund müsse der Staat mit antizyklischen Massnahmen eingreifen, um die volkswirtschaftlichen Folgen abzufedern. In seiner Arbeit erläutert Menninger zuerst die Kernelemente der Keynesianischen Wirtschaftspolitik. Danach werden die positiven Punkte sowie einige Kritikpunkte einer antizyklischen Konjunktur­politik hervorgehoben. Im Hauptteil geht er auf die drei Konjunktur­programme der Schweiz ein. Er analysiert die Massnahmen anhand der drei Kriterien, ob sie zielgerecht, zeitgerecht und zeitlich befristet sind. In seinen Schluss­folgerungen stellt der Autor den staatlichen Massnahmen ein gutes Zeugnis aus.

    Kommentar aus fachlicher Sicht

    Der Autor beurteilt die Effizienz der Schweizer Stabilisierungs­massnahmen. Dabei zeigt er anschaulich auf, weshalb Impulsprogramme in exportorientierten Ländern schwächer wirken. Er gebraucht ökonomische Intuition beim Vergleich der Massnahmen mit der keynesianischen Theorie. In diesem Zusammenhang wäre es interessant, die Wirkungsweise von automatischen Stabilisatoren, wie der Arbeitslosen­versicherung, ausführlicher zu analysieren.

    Kategorie:Kategorie 2
    Thema:Offenes Thema
    Art der Arbeit:Gymnasiale Maturaarbeit
    Autorenschaft:Einzelprojekt
    Schultyp:Gymnasium
    Schule:Kollegium St. Michael
    Verantwortliche Lehrperson:Franz Brügger