Schweizerische Nationalbank

  • Leben mit Schulden

    Anhand einer Alltagsbeobachtung – dem Erwerb eines Pausenbrots auf Kredit – führt Carim Chenna in das «Leben mit Schulden» ein. Die Vertiefungsarbeit besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil geht der Autor auf verschiedene Aspekte der privaten Verschuldung ein und zeigt mögliche Auswege auf. Im zweiten Teil untersucht er die staatliche Verschuldung. Hier wird auf die Entwicklung, Auswirkung und auch Bekämpfung der Staatsverschuldung eingegangen wie auch auf die Frage, wieso der Staat überhaupt Schulden macht. Ergänzt wird der zweite Teil durch einen Exkurs zu den Einnahmen und Ausgaben des Bundes sowie durch einen Blick auf den Emissionsprozess von Staatsanleihen. Im Anhang findet sich ein Interview mit Boris Zürcher, Ökonom bei «Avenir Suisse». Auszüge daraus finden Eingang in die Arbeit.

    Kommentar aus fachlicher Sicht

    Mit einem guten Gespür für die Fragestellung leitet der Autor in das Thema ein. Die Gegenüberstellung von privater und öffentlicher Verschuldung hilft dabei, grundlegende Eigenschaften der Verschuldung zu erkennen. Der Autor greift viele relevante Aspekte auf. Aus ökonomischer Sicht wäre es interessant gewesen, auch einen Bezug zur Theorie der «Konsumglättung» zu schaffen, was zu einer anregenden Debatte über Sinn und Unsinn der privaten Verschuldung hätte beitragen können.

    Kategorie:Kategorie 2
    Thema:Offenes Thema
    Art der Arbeit:Vertiefungsarbeit
    Autorenschaft:Einzelprojekt
    Schultyp:Gewerblich-Industrielle Berufsfachschule
    Schule:Berufsbildungszentrum des Kantons Schaffhausen
    Verantwortliche Lehrperson:Erwin Löhrer