Subnavigation
Inhalt
Staatliche Einkünfte durch Glücksspiele am Beispiel der schweizerischen Lotterie
Mehdi Bouneb wirft in seinem auf englisch verfassten Essay folgende Frage auf: «Is it desirable for the Swiss government to earn revenue from gambling?» Zur Beantwortung dieser Frage nimmt der Autor als erstes eine allgemeine Einordnung der Glücksspiele vor. Anschliessend werden ökonomische Konzepte wie positive und negative Externalitäten oder auch Preis- und Einkommenselastizitäten herangezogen, um eine eigene Schlussfolgerung ziehen zu können. Diese lautet, dass es für den Staat wünschenswert ist, im Glücksspiel engagiert zu sein, weil dies einerseits zu Mehreinnahmen führt und andererseits den Teilnehmenden Freude oder im besten Fall gar einen Geldsegen verschafft.
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:Selbstständige ArbeitAutorenschaft:EinzelprojektSchultyp:GymnasiumSchule:International School of BerneVerantwortliche Lehrperson:Christopher Warren

Kommentar aus fachlicher Sicht
Überzeugend ist die Arbeit in ihrer konsequenten Bezugnahme zur ökonomischen Theorie. Der Autor beweist damit, dass er es versteht, ein Thema aus dem Blickwinkel eines Ökonomen zu betrachten. Schön herausgearbeitet ist beispielsweise die Perspektive eines eigennützigen Staates, für den es nutzenstiftend ist, wenn er Mehreinnahmen generieren kann. Die Argumentation hätte zusätzlich an Wirkung gewonnen, wenn die vorgestellten Konzepte vertieft worden wären. Zudem wird der Begriff der Externalitäten nicht gänzlich korrekt verwendet, weshalb die Begründung der Schlussfolgerung nicht vollends überzeugen kann.