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Sanierung der Schweizer Uhrenindustrie
In seiner Maturitätsarbeit «Die schweizerische Uhrenindustrie und ihre Sanierung 1980 bis 1985» beschreibt Julian Müller die Hintergründe einer erfolgreichen Branchensanierung. Mit verschiedenen Innovationen prägte die Schweiz die Entwicklung der modernen Uhr massgeblich mit und gehörte ab dem 19. Jahrhundert zu den führenden Uhrennationen. Das Aufkommen der elektronischen Billiguhr aus Asien führt in den 1970er Jahren zu einem markanten Nachfrageeinbruch. Um die grossen Schweizer Uhrenholdings vor dem Konkurs zu bewahren, verzichteten die Banken auf Forderungen, sprachen Kredite und halfen mit bei der Rekapitalisierung. Nach einer erfolgreichen Neuausrichtung erlebte die Schweizer Uhrenindustrie nach 1985 einen Wiederaufschwung.
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:Gymnasiale MaturaarbeitAutorenschaft:EinzelprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Freies Gymnasium ZürichVerantwortliche Lehrperson:Umbricht Regina

Kommentar aus fachlicher Sicht
Julian Müller zeichnet ein detailliertes Bild der Geschehnisse. Die verwendeten Quellen bereitet er sorgfältig auf und ergänzt sie durch die persönliche Befragung von Zeitzeugen und Akteuren aus der damaligen Zeit. Insbesondere gelungen sind die Passagen, in denen der Autor ausführt, wie der technologische Wandel und das zyklische Auf und Ab der Konjunktur die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen von Ländern und Regionen beeinflussen.