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Jugendarbeitslosigkeit
In ihrer Maturaarbeit «Jugendarbeitslosigkeit – wieso sich Jugendliche nicht in den Arbeitsmarkt integrieren können» untersucht Niniane Paeffgen die Gründe für die Entstehung von Jugendarbeitslosigkeit. Zuerst werden einige sozio-ökonomische Erklärungsansätze präsentiert, die Folgen von Jugendarbeitslosigkeit beschrieben und Massnahmen zu deren Bekämpfung aufgeführt. Im zweiten Teil wird das Projekt «Qualifutura» vorgestellt, das die Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt zum Ziel hat. Eine Umfrage sowie Interviews mit Betroffenen und einem Berufs- und Laufbahnberater schliessen die Arbeit ab.
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:Gymnasiale MaturaarbeitAutorenschaft:EinzelprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Gymnasium Bern-KirchenfeldVerantwortliche Lehrperson:Seiler PhilippeNachhaltige Landwirtschaft
Philipp Marti beschäftigt sich in seiner selbständigen Vertiefungsarbeit «Nachhaltige Landwirtschaft – Versorgungssicherheit für die Zukunft» mit Themen rund um die Welternährungssituation. Der Autor trägt dazu eine Reihe von Zahlen und Fakten zusammen. Er beleuchtet das Thema sowohl aus nationaler wie aus globaler Sicht und beschäftigt sich mit der gegenwärtigen Situation wie auch mit zukünftigen Perspektiven. Ein Interview mit einem Landwirt zu praktischen Fragen nachhaltiger Landwirtschaft rundet die Arbeit ab.
Kommentar aus fachlicher Sicht
Philipp Marti spricht in seiner Arbeit eine Fülle von Aspekten an und wirft viele, zum Teil brennende Fragen auf. Er bringt damit grosses Interesse und Engagement für die Sache zum Ausdruck. Aus ökonomischer Sicht hätte die Arbeit gewonnen, sie hätte sich ein oder zwei Fragestellungen vertieft angenommen und z.B. die Auswirkungen eines Lösungsansatzes auf die betroffenen Gruppierungen näher beleuchtet.
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:VertiefungsarbeitAutorenschaft:EinzelprojektSchultyp:Gewerblich-Industrielle BerufsfachschuleSchule:MSW WinterthurVerantwortliche Lehrperson:Ammeter ChristophDetailhandel in der Schweiz
Laura Pfirter beschäftigt sich in ihrer Maturaarbeit «Migros & Coop im Schweizerischen Detailhandel – eine Marktanalyse» mit der Struktur des Detailhandels in der Schweiz, der geprägt ist durch zwei grosse Anbieter, die zusammen über einen Marktanteil von gut 70% verfügen. Die Autorin prüft die These, dass die beiden Marktführer ihre beherrschende Stellung auf Kosten von Konsumenten und Lieferanten ausnützen. Sie bezieht sich auf Publikationen der Wettbewerbskommission (Weko) und auf drei Interviews mit Experten von Weko, Seco und Stiftung für Konsumentenschutz.
Kommentar aus fachlicher Sicht
Laura Pfirter diskutiert eine Vielzahl von Fakten und Merkmalen, die zur Beurteilung der Marktkonzentration im Detailhandel relevant sind. Erfreulich ist, wie die Autorin im Verlauf der Nachforschungen ihre Ausgangsthese modifiziert. Nur am Rand Erwähnung finden Gründe, die die Marktstruktur in der Schweiz begünstigt haben könnten, z.B. die Kleinheit des Landes oder dessen Topographie. Sind in den skandinavischen Ländern, wo die grössten Martktteilnehmer im Detailhandel über vergleichbare Marktanteile verfügen, ähnliche Faktoren im Spiel?
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:Gymnasiale MaturaarbeitAutorenschaft:EinzelprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Gymnasium HofwilVerantwortliche Lehrperson:Filép OttoKlimawandel in der Schweiz
In ihrer selbständigen Arbeit «Klimawandel in der Schweiz» gehen Andrea Gemperle, Anika Strotz, Marion Zingg und Sandra Wick verschiedenen Aspekten des Klimawandels in der Schweiz nach. Im Zentrum stehen dabei einerseits der Rückzug der Gletscher und andererseits die Frage, was die Gesellschaft für die Umwelt tut. Angeregt durch die schwindenden Gletscher stellen die Autorinnen Überlegungen dazu an, wie der Schweizer Bergtourismus mit den drohenden klimatischen Veränderungen umgeht. So mutmassen sie z.B., dass die Zahl der Touristen in Berghütten zunimmt, weil die Menschen die Gletscher sehen wollen, so lange es sie noch gibt.
Kommentar aus fachlicher Sicht
Die Autorinnen wollen mit ihrer Arbeit die Mitmenschen aufrütteln und für das Thema Klimawandel sensibilisieren. Sie stellen sich viele Fragen, einige davon haben einen ökonomischen Bezug. Sie sichern ihre Thesen ab, in dem Sie ein Interview mit einem Bergführer und eine kleine Umfrage bei Bekannten durchführen.
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:Selbstständige ArbeitAutorenschaft:GruppenprojektSchultyp:Berufsfachschule des DetailhandelsSchule:BZ UzwilVerantwortliche Lehrperson:Bucher DanielArmut in der Schweiz
Die Motivation für ihre Vertiefungsarbeit «Armut in der Schweiz» bestand für Angelina Estermann, Barbara Moos und Selina Küttel darin, durch Eigeninitiative eine von Armut betroffene Familie zu unterstützen. Im Rahmen von zwei Interviews mit Fachpersonen gehen die Autorinnen der Frage nach, was Armut in der Schweiz bedeutet und was der Staat und private Organisationen dagegen unternehmen. Der zweite Teil der Arbeit besteht in der Beschreibung der Planung und Durchführung eines Tagesausflugs mit einer betroffenen Familie, zu dessen Finanzierung die Autorinnen zuvor Spenden gesammelt haben.
Kommentar aus fachlicher Sicht
Die drei Autorinnen haben sich ein klares Ziel gesetzt und dieses auch erreicht. Sie beweisen damit soziales Engagement und Idealismus. Aus ökonomischer Sicht wäre es interessant gewesen, darüber hinaus der Frage nachzugehen, was die Spendensammlung und der Tagesausflug der betroffenen Familie gebracht und inwiefern sich deren Situation verbessert hat. Falls das Fazit positiv ist: wie liesse sich dies wiederholen?
Kategorie:Kategorie 2Thema:Offenes ThemaArt der Arbeit:VertiefungsarbeitAutorenschaft:GruppenprojektSchultyp:Gewerblich-Industrielle BerufsfachschuleSchule:Berufsbildungszentrum GoldauVerantwortliche Lehrperson:Schmid Florian



Kommentar aus fachlicher Sicht
Die Autorin analysiert eine komplexe Fragestellung aus dem Bereich des Arbeitsmarktes facettenreich und mit einer klaren Fragestellung vor Augen. Im Mittelpunkt steht die These, wonach das Umfeld für die erfolgreiche Integration in die Berufswelt eine wichtige Rolle spielt. Sie überprüft dies anhand einer Umfrage mit zwei Testgruppen und Interviews mit Betroffenen. Mit der Methode der direkten Befragung, die in der Ökonomie seit einigen Jahren für verschiedene Fragestellungen eingesetzt wird, gelingt es der Autorin, ein nuanciertes Bild der Jugendarbeitslosigkeit zu zeichnen und ihre These zu erhärten.