Schweizerische Nationalbank

  • Das Handrian’sche Lohnkonzept

    Sollten Lohnunterschiede durch den Staat begrenzt oder sogar ganz aufgehoben werden? Dieser Frage gehen Adrian Peter und Hannes Theinhardt in ihrem Essay «Das Handrian’sche Lohnkonzept – Ein neues System zur Lohnverteilung» nach. Die Autoren erarbeiten ein eigenes Lohnsystem, welches sich aus einem Grundlohn und einem Bonuslohn zusammensetzt. Der Grundlohn besteht aus einem Basislohn von 1‘500 CHF und öffentlichen Dienstleitungen. Der Bonuslohn wird nach Arbeitspensum, Weiterbildung, Verantwortung und Aufgabenbereich bemessen. Diese Kombination soll eine gewisse Lohngerechtigkeit schaffen, aber gleichzeitig dank Bonuslohn auch den Anreiz beibehalten, mehr Leistung zu erbringen.

    Kommentar aus fachlicher Sicht

    Das Handrian’sche Lohnkonzept, benannt nach den Autoren Hannes und Adrian, ist ausgeklügelt. Es versucht die Vorteile eines liberalen Lohnsystems mit denen eines Einheitslohns zu kombinieren. Die Autoren beschreiben detailliert, wie das vorgeschlagene Lohnsystem konkret aussehen würde. Zum Beispiel zeigen sie auf, wie der Staat sich über Steuern auf den Bonuslohn und einer Abgabe des Arbeitgebers auf den Basislohn finanzieren würde. Auch werden Schwierigkeiten und Grenzen des Hadrian’schen Lohnkonzeptes ausgeführt. Welche Chancen hätte ein solches Lohnsystem wohl auf politischer Ebene?

    Kategorie:Kategorie 1
    Thema:Begrenzung von Lohnunterschieden
    Art der Arbeit:Essay
    Autorenschaft:Gruppenprojekt
    Schultyp:Gymnasium
    Schule:Gymnasium St. Klemens
    Verantwortliche Lehrperson:Eicher Stefan