Subnavigation
Inhalt
Vor- und Nachteile von Freihandelsabkommen
Freihandelsabkommen basieren auf der Erkenntnis, dass globaler Handel und internationale Arbeitsteilung den Gesamtwohlstand aller beteiligten Länder steigern. Dennoch werden die Verträge von bestimmten Gruppierungen und Politikern kritisiert. In ihrem Aufsatz «Vor- und Nachteile von Freihandelsabkommen» gehen Denise Aschmann, Kelly Bishop, Isabelle Gerber und Simona Triet der Frage nach, wer die Verlierer von Freihandelsabkommen sind und wo die Vorteile der Abkommen liegen. Zudem drucken sie ein Interview mit einem landwirtschaftlichen Gewerkschafter ab. Bei den vorgeschlagenen Lösungsansätzen orientieren sich die Autoren an Richtlinien einer Fair Trade Organisation.
Kategorie:Kategorie 1Thema:Vor- und Nachteile von FreihandelsabkommenArt der Arbeit:EssayAutorenschaft:GruppenprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Kantonsschule HottingenVerantwortliche Lehrperson:Bitterlin OlivierGeldpolitische Entscheidung
Glenn Grünberg, Wilhelm Stierlin, Bryan Kempf und David Züger versetzten sich in ihrem Aufsatz «Geldpolitische Entscheidung» in die Rolle der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und treffen einen fiktiven Zinsentscheid für den 12. Juni 2009. Die Autoren erläutern inwiefern Wirtschaftsindikatoren einen Zinsentscheid beeinflussen können. Mithilfe einer Grafik zeigen sie, wie das BIP die Höhe des Zielbands für den Dreimonats-Libor-Zinssatz beeinflusst. Zum Schluss beschreiben die Autoren in szenischer Form, wie sie sich den Auftritt des SNB-Direktoriums vor der Presse vorstellen.
Kommentar aus fachlicher Sicht
Ein szenischer Ansatz ist an sich interessant. Aus ökonomischer Sicht wäre es ergiebig gewesen, den Fokus dabei auf den Prozess des Zinsentscheids zu legen. Auf diese Weise hätte man sowohl dessen Begründung als auch die Analyse der Wirtschaftslage anhand verschiedener Parameter elegant darstellen können. Die ökonomische Analyse der Arbeit bleibt jedoch an der Oberfläche.
Kategorie:Kategorie 1Thema:Geldpolitische EntscheidungArt der Arbeit:EssayAutorenschaft:GruppenprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Kantonsschule HottingenVerantwortliche Lehrperson:Heine BrunoVoraussetzungen für Geld
Im Aufsatz «Voraussetzungen für Geld» untersuchen Cédric Bollag, Livia Bosshardt, Nina Helbling und Roman Pfenninger die Ursachen und Folgen einer Inflation am Beispiel von Simbabwe. Dabei gehen sie als erstes auf die drei Hauptfunktionen von Geld – Tausch, Zahlung und Wertaufbewahrung – ein. Sie beschreiben die Auswirkungen von Mugabes Planwirtschaft und den gewaltsamen Enteignungen, die zum Zusammenbruch der Wirtschaft und zu einer Hyperinflation führten.
Kommentar aus fachlicher Sicht
Die Autorinnen und Autoren zeigen anhand des Beispiels von Zimbabwe, wie die politische und wirtschaftliche Lage eines Landes in eine Hyperinflation führen kann. Aus ökonomischer Sicht wäre es interessant gewesen zu untersuchen, welche Funktionen von Geld in einer solchen Situation nicht mehr gewährleistet sind. Was für Konsequenzen hat dies für die Wirtschaft und für den Alltag, insbesondere der armen Bevölkerungsteile?
Kategorie:Kategorie 1Thema:Voraussetzungen für GeldArt der Arbeit:EssayAutorenschaft:GruppenprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Kantonsschule HottingenVerantwortliche Lehrperson:Heine BrunoGeldpolitische Entscheidung
Jonathan Isaak und Lukas Pianzola versetzen sich in ihrem Aufsatz «Geldpolitische Entscheidung» in die Rolle der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und treffen einen fiktiven Zinsentscheid. Sie fällen den Entscheid aufgrund einer Analyse der ihnen (zum Zeitpunkt der Niederschrift der Arbeit) zur Verfügung stehenden Informationen zur aktuellen Wirtschaftslage. Die Autoren kommen zum Schluss, dass wegen der Rezession und dem sinkenden Inflationsdruck eine Leitzinssenkung angemessen wäre. Und in der Tat: Einen Tag nach Einreichen der Arbeit hat die SNB das Zielband für den Dreimonats-Libor-Zinssatz tatsächlich auf 0%–0,75% gesenkt.
Kommentar aus fachlicher Sicht
Die Autoren beschreiben den Auftrag der SNB korrekt und wählen für die Herleitung ihres Zinsentscheids ein zweckmässiges Vorgehen. Sie zeigen damit, dass sie die Konzepte verstanden haben. Die Arbeit hätte gewonnen, wären die Autoren bei der Herleitung des Entscheids stärker auf die gegenwärtigen Schwierigkeiten im internationalen Umfeld eingegangen, die für die Schweiz als «kleine offene Volkswirtschaft» mit einem gewichtigen Finanzsektor prägend sind.
Kategorie:Kategorie 1Thema:Geldpolitische EntscheidungArt der Arbeit:EssayAutorenschaft:GruppenprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Gymnasium St. KlemensVerantwortliche Lehrperson:Eicher StefanDeal or No Deal
Angenommen, man ist Finalist in der Fernsehshow «Deal or No Deal». Wie würde man vorgehen, um einerseits einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen und andererseits mit den Risiken im Spiel sinnvoll umzugehen? Im Aufsatz «Deal or No Deal – Das Risiko» stellt sich Roger Bühlmann diese Frage. Er stellt Überlegungen an zu den Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Spielzüge, den entsprechenden erwarteten Gewinnen und zu möglichen Angeboten der Bank. Der Autor unterscheidet dabei zwischen risikoneutralen und risikofreudigen Spielern.
Kommentar aus fachlicher Sicht
Der Autor erkennt, dass das Risiko für den Spieler von der Anzahl der im Spiel verbleibenden Koffern und den darin enthaltenen Beträgen abhängt. Die Berechnung der Wahrscheinlichkeiten (und entsprechend der erwarteten Gewinne) ist allerdings recht trickreich. Die Ausgangslage ändert sich mit jedem Spielzug. Welche Faustregel bzw. Vorgehensweise würde der Autor nun anwenden, stünde er im Final von «Deal or No Deal»? Diese Frage bleibt unbeantwortet.
Kategorie:Kategorie 1Thema:Deal or No Deal – Das RisikoArt der Arbeit:EssayAutorenschaft:EinzelprojektSchultyp:GymnasiumSchule:Gymnasium St. KlemensVerantwortliche Lehrperson:Eicher Stefan



Kommentar aus fachlicher Sicht
Die Autorinnen untersuchen anhand von drei Beispielen, wie sich Freihandelsabkommen auswirken können. Eines davon ist Afrika: sie erwähnen die negativen Auswirkungen von Freihandelsabkommen, die zum Teil die regionale Integration unterlaufen. In diesem Zusammenhang wäre es wichtig aufzuzeigen, wie gerade diese Länder von Freihandelsverträgen und Marktliberalisierungen profitieren könnten.